Start Allgemein Die ZEIT berichtete über Maurischat und Gomopa

Die ZEIT berichtete über Maurischat und Gomopa

Gomopa steht für Goldman, Morgenstern & Partners, der Hauptsitz des Unternehmens ist New York, aber mit der berühmten Investmentbank hat die Firma nichts zu tun. Bei der auf der Website angegebenen Adresse von Gomopa handelt es sich um ein Gebäude an der Madison Avenue in Midtown Manhattan. Dort findet sich ein Business Center, eine Art Gemeinschaftsbüro, wo sich Unternehmen Fax, Kopierer und Konferenzräume teilen.

Tatsächlich scheint Gomopa maßgeblich von Deutschland aus betrieben zu werden. Am Tempelhofer Ufer in Berlin-Kreuzberg hat eine Gomopa GmbH ihren Sitz, es handelt sich um eine Niederlassung der US-Firma.

Ein ehemaliger freier Mitarbeiter der Firma beschreibt gegenüber der ZEIT den eigentlichen

Zweck des Unternehmens als ein „ausgeklügeltes Schutzgeld-Geschäftsmodell“.

Die Sache laufe so: „Entweder die betroffenen Unternehmen zahlen, oder Gomopa zerstört ihren Ruf so gründlich, dass sie keine Geschäfte mehr machen können.“

Das wäre Erpressung. Um das zu kaschieren, zahle die erpresste Firma an Gomopa das Geld für eine angebliche Dienstleistung, so der Exmitarbeiter. Oder sie beteilige sich sogar mit Kapital an Gomopa.

 Kenner der Szene (wie Bremer und Maurischat – Einfügung durch uns) durchleuchten Anlagefirmen und unterziehen sie einer ständigen kritischen Berichterstattung, sie lassen sich dann aber durch Geldzahlungen der betroffenen Unternehmen ruhigstellen.

Oder die Erpresser verkaufen Beteiligungen an ihren Unternehmen im Gegenzug für positive Berichte und das Löschen der negativen Beiträge.

Die ZEIT:

„Also, Teilhabervertrag unterschrieben zu mir und entsprechend handeln. Dann morgen unser abgesteckter positiv Artikel und die beiden o.a. Artikel sind auch weg“, so Maurischat an Schäfer. Er bot an: „Meinetwegen schmeiße ich sämtliche Artikel auch sofort und heute raus wenn mir der unterschriebene und in der Anlage befindliche Teilhabervertrag vorliegt und wir das zum Bestandteil unserer Vereinbarung machen!“ Der Schluss dieser Mail spricht Bände: „Jetzt du wieder! Gruß Klaus“.

In der der  ZEIT vorliegenden „Beteiligungserklärung“ steht davon allerdings nichts. Dafür findet sich dort diese Passage: Gomopa „wird nach Eingang der ersten Zahlung sämtliche S&K betreffenden Artikel vom Netz nehmen und neue Artikel über S&K nicht veröffentlichen ohne diese mit S&K einvernehmlich abzusprechen“.

Klaus Maurischat verhandelte nach Unterlagen, die der ZEIT vorliegen, auch mit einem Finanzunternehmer in Hamburg. Dabei ging es ebenfalls um einen Einstieg bei Gomopa. Und auch über diesen Mann und einen seiner Geschäftspartner waren zuvor auf der Gomopa-Website kritische Beiträge erschienen.

Der Mann ließ sich auf die Sache ein. Der Gomopa-Chef habe ihm in einem mündlichen Gespräch klargemacht, dass die negativen Berichte nur gegen Geld ein Ende nehmen würden, sagt der Hamburger Geschäftsmann: „Zu zahlen erschien mir günstiger, als sich auf einen Internetkrieg einzulassen.“

Auch dieser Unternehmer bekam anonyme Mails. Bei einer stand in der Betreffzeile: „Kurz vor dem Konkurs?“ Darunter folgten acht „Überschriften, die auf Internetseiten Sie zukünftig begleiten könnten“.

Alle Anschuldigen waren frei erfunden, der Firma und der Unternehmer sollten zahlungswillig geschrieben werden.

Der ZEIT sind 14 weitere Firmen bekannt, die behaupten, im Zusammenhang mit Gomopa-Berichten zu Geldzahlungen genötigt worden zu sein. Sie haben Angst, genannt zu werden. „Gegen Gomopa haben Sie keine Chance“, sagt ein Unternehmer. „Auf deren Berichte wird im Internet geklickt. Egal ob die Fakten stimmen oder nicht.“

Maurischat weist alle Anschuldigungen zurück. Gomopa mache die Berichterstattung im Internet nie von Geldzahlungen abhängig. Vielmehr werde er diffamiert von Leuten, „die von uns beim Betrügen und Lügen erwischt wurden“.

Genauso antwortet auch Bremer, wenn man ihn auf seine Erpressungen anspricht.

Über ihn selbst, der mal eine Lehre als Groß- und Einzelhandelskaufmann gemacht hat, heißt es auf der Gomopa-Website, dass er „die Methoden und Tricks des Marktes wie kaum ein anderer“ kenne, und das ist sicher wahr. Dass er einschlägig vorbestraft ist, steht nicht da.

Man erfährt auf der Website auch nichts über die Verbindung mit dem 60-jährigen Wolfgang Zimmermann, einer ebenfalls schillernden Figur der Szene. 

Zur Verbindung Maurischat – Bremer:

Maurischat:

Dieses Interview führte Thomas Bremer, Chef des Portals DieBewertung.de mit mir im Jahr 2015. Es hat nichts an Aktualität verloren und bezieht sich auf eine mutmassliche „Auftragsrecherche“ und den darauf auf uns einsetzenden Shitstorm aus 2014 gegen uns, des so genannten Recherche-Verbundes. Wenn Sie wissen wie – und genug Geld haben – dann soll es sogar möglich sein, dass Sie die Recherche Ergebnisse dieses aberwitzigen und öffentlich geförderten Recherche-Verbundes in die von Ihnen gewünschte Richtung tendieren.

Zum Verkauf und Löschen von Artikeln:

Diebewertung, Bremer, fragt scheinheilig: Sie verkaufen also auch Copyrights an bestehenden Artikeln?

Klaus Maurischat: Selbstverständlich. Wir recherchieren diese Artikel auf Grundlage unseres über 15 Jahre aufgebauten Netzwerks, teilweise arbeiten Kollegen eine Woche und länger an einem Bericht. Darin steckt immense Arbeit, die wir uns selbstverständlich bezahlen lassen. Für uns sind unsere Artikel eine Ware wie jede andere auch. Deshalb steht unter jedem Artikel der Satz: „Nutzungsrechte sind ganz oder teilweise zu erwerben“.

Hier ein interessanter Link https://berndpulch.files.wordpress.com/2011/05/die-klaus-maurischat.pdf zu Maurischat, in dem auch sein Interesse an Kindern thematisiert wird. Ein Interesse, dass er mit dem Knabenliebhaber Bremer teilt.

Und noch ein Link, in dem die Praktiken von Maurischat, die Bremer 1:1 kopiert, beschrieben wird: http://gostalker.blogspot.com/2011/01/gomopa-maurischat-stalker-und.html

Und hier ein Link zu den Praktiken von Maurischat und Bremer: https://berndpulch.org/category/klaus-maurischat/

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Hier unterstützt der Erpresser Bremer den Erpresser Maurischat:

PDF „Das Unternehmen IMMAC“

Und noch ein Verbrecher aus dem Dunstkreis von Bremer und Maurischat:

LINK: Insider: Nach mutmasslicher Pleite von Firmenwelten plant von Holst mutmassliches Erpresser-Blognetzwerk